Rheingau 1898

Das Weingut der Familie Wenninger steht kurz vor dem Ruin. Der Reblausbefall hat schwere Verluste gebracht, der Vater kämpft vergeblich gegen den Niedergang seines Lebenswerks. Klara, die älteste Tochter, weigert sich, tatenlos zuzusehen – und stellt sich gegen alles, was man von einer Frau ihrer Zeit erwartet. Zwischen Pflicht und Leidenschaft, Vernunft und Gefühl kämpft sie um ihre Zukunft, ihre Liebe und ihre Freiheit. Doch ihr Mut bringt sie in Gefahr und zwingt sie, alles zu riskieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

772 n. Chr. 

Ihr Schicksal bestimmen die Götter.

Ihr Glück sie selbst.

In den Wirren der Sachsenkriege, als die alte Ordnung zusammenbricht und das Schicksal eines ganzens Volkes bedroht wird, kämpfen zwei Schwestern um ihr Leben. Und um ihre Liebe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ende des 8. Jahrhunderts wütet der Kampf zwischen Sachsen und Franken und fordert viele Opfer. Für den König, der später einmal Karl der Große genannt wird, ist es undenkbar über ein Volk zu herrschen, das nicht den christlichen Glauben annimmt. Dagegen und gegen Karls Anspruch auf das Land der Sachsen wehrt sich dieses Volk. Es geht nicht nur darum, alte Sitten und Götter weiterhin zu ehren, sondern auch darum, dass ein Mann es wagt, sich in ihre politischen Angelegenheiten einzumischen. Wer dem Christengott nicht folgt, verliert sein Stück Land und seine Ehre. Mit der Zerstörung der Irminsul, einem Heiligtum der Sachsen, im Sommer 772 beginnt dieser Krieg und endet über drei Jahrzehnte später. Als Beweis für den Frieden zwischen Sachsen und Franken wird auf Wunsch König Karls eine Vermählung arrangiert. Solveig, die Tochter eines fränkischen Edelmanns heiratet einen sächsischen Edeling. Wie gerne hätte sie sich gegen die Entscheidung des Königs gewehrt, aber sie besitzt weder die Kraft noch den Mut dazu. Beides hätte sie aber dringend nötig, um gegen den Hass ihrer neuen Familie zu bestehen. Argwohn und Verachtung schlagen ihr entgegen. Ihr Glaube und ihre Lebensweise sind so völlig anders, als es die Sachsen kennen. Der Hass bringt selbst die Nachbarn dazu, Solveigs Gemahl Gerbod zu drohen. Sie wollen nicht Seite an Seite mit einem Verräter leben. Denn das ist Gerbod in den Augen seiner einstigen Freunde und Kampfgefährten. Ein Schwächlich, der sich dem Frankenkönig beugte. Sie drohen sogar seinen Hof niederzubrennen, sollte Solveig bleiben. Gerbod nimmt diese Warnung nicht ernst. Eines Abends greifen die Nachbarn an. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Solveig in Gefahr gerät. Ihre Dienerin Uta stirbt. Es ist Gerbods Sohn Ansgar zu verdanken, dass Solveig diesen Tag überlebt. Gerbod will trotz der Gefahren an dem Handel mit dem Frankenkönig festhalten…

 

KaMeRu-Verlag - geplante Veröffentlichung 2026/2027

 

 

Schottland 1743.

Roderick MacKenzie, der Sohn eines Goldschmieds aus Edinburgh, bereitet sich darauf vor, die Werkstatt seines Vaters zu übernehmen. Die politischen Auseinandersetzungen um die Krone Großbritanniens zwischen König Georg und dem Hause Stuart kümmern ihn wenig. Eines Abends entkommt er jedoch knapp einem Überfall und lernt dabei Jonathan McGillivray kennen. Dieser öffnet ihm die Augen für die politischen Verhältnisse und Roderick beginnt, an seinen bisherigen Zielen und Vorstellungen zu zweifeln. Der Roman beruht auf der Biografie des Roderick MacKenzie, Doppelgänger und Leibwächter von Prinz Charles Stuart.

 

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Man schreibt das Jahr der badischen Revolution, 1848, als sich die wohlbehütete Arzttochter Eugenia in den Bauernsohn Matthias verliebt. Doch die gesellschaftlichen Unterschiede lassen ihre Liebe unmöglich erscheinen.

Matthias verzweifelter Versuch, seine Familie durch Wilderei vor dem Verhungern zu bewahren, führt zur Katastrophe. Als kurz darauf die Revolution losbricht, wird Eugenias Leben von Grund auf erschüttert und neu bestimmt - kann sie ihr Glück doch noch finden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Band 1

Wiesbaden / Mainz 1242
Die Schwestern Jonata und Roberta leben auf Burg Sunneck, einem kleinen Anwesen in der Nähe von Wiesbaden. Ihr Vater hält sich aus allen Streitigkeiten und politischen Machenschaften zwischen Anhängern des Kaisers und des Papstes heraus. So wird die kleine Burg im Rambachtal von der großen Politik übersehen und ihre Bewohner führen ein friedliches Leben - bis ein Heer marodierender Ritter die Burg überfällt.

Der Burgherr wird getötet, die Frauen gefangen genommen. Ihre einzige Hoffnung ist Lorentz, Herold des Mainzer Erzbischofs und Jonatas Verlobter. Mit ihm werden die Schwestern in einen Strudel aus politischen Intrigen gezogen und müssen kämpfen - um ihr Leben, ihre Freiheit und die Liebe.

 

 

 

 

 

 

Band 2

Wiesbaden / Nassau 1243
Um den Frieden zwischen Mechtheim und Nassau zu sichern, kehrt Jonata ihrer Heimat in Sunneck den Rücken und begleitet den verletzten Ritter Simon von Mechtheim in dessen Heimat. Doch die Verbitterung über den Ausgang der vergangenen Schlacht trägt ihr das Misstrauen der Bewohner ein. Willkommen ist sie dort nicht.

Auch ihre eigene Vergangenheit, ihr Hass auf ihren toten Gemahl, lässt sie nicht los. Als sie seinen Sohn zur Welt bringt, ist ihre Angst, dass er wie sein Vater werden könnte, so groß, dass sie ihn nicht sehen will.

Die Feinde Mechtheims verstricken sie erneut in politische Streitigkeiten und Kriegsdrohungen. In Nassau muss Jonata schließlich erneut kämpfen - für ihre Verbündeten, ihre Liebe und ihr Kind.

 

 

 

 

 

 

Wiesbaden 1890

Henriette arbeitet als Brunnenmädchen an einer Heilquelle im Wiesbadener Kurbetrieb und schenkt den Kurgästen Wasser aus. Als sie erfährt, dass ein reicher Bürgerlicher ihre Schwester verführen wollte und ihr damit das Herz bricht, schwört Henriette Rache. Sie schafft es, sich in die noble Gesellschaft einzuschmuggeln. Mit ungeahnten Folgen.